
Psoriasis der Kopfhaut
Ein Shampoo im Alltagstest
Psoriasis der Kopfhaut ist oft hartnäckig und schwer zu behandeln. Nachhaltige Linderung kann ein Clobetasol-haltiges Shampoo verschaffen, wie sich in einer Befragung von Betroffenen herausstellte.
Eine Beteiligung der Kopfhaut ist bei Psoriasis häufig. Bis zu zwei Drittel aller Schuppenflechte-Patienten leiden unter den oft sehr hartnäckigen und schwer zu behandelnden Symptomen. Typisch sind klar begrenzte Psoriasis-Herde, die meist stark schuppen, entzündlich gerötet sind und Juckreiz verursachen. Nicht selten ist an der seitlichen Kopfpartie und an der Grenze zwischen Stirn und Haaren auch ein kleiner Streifen unbehaarter Haut betroffen. Zudem kommt es häufig zu geröteten und schuppenden Herden an den Ohren. An einzelnen oder mehreren Stellen des Kopfes kann Haarausfall auftreten, der allerdings in der Regel nur vorübergehend ist.
Linderung kann ein Clobetasol-Shampoo verschaffen. Clobetasol gehört zur Gruppe der Glukokortikoide. Zwar muss es einmal täglich aufgetragen werden, dennoch wird seine Anwendung von den Patienten als angenehm und einfach empfunden. In einer aktuellen Studie befragten Wissenschaftler 56 Psoriasispatienten zu ihrer Zufriedenheit mit dem Clobetasol-Shampoo. Sie sollten das Shampoo vier Wochen lang einmal täglich auftragen.
Fast 80 Prozent der insgesamt 41 Patienten, die vollständig auf die Befragung antworteten, bewerteten die Anwendung des Clobetasol-Shampoos als bequem. Zwei Drittel waren mit seiner Wirkung gegen die Schuppenflechte-Beschwerden auf der Kopfhaut zufrieden. Nach Selbsteinschätzung der Befragten verbesserten sich die Krankheitssymptome um 39 bis 46 Prozent. Patienten, die zuvor nur wenig topische Therapien gegen die Schuppenflechte angewendet hatten, zeigten sich tendenziell zufriedener. Nebenwirkungen traten den Angaben der Teilnehmer zufolge nicht auf.








